Aktuelle Meldungen Krankheiten Länderinfo
Es ist ganzjährig sehr warm. Von Februar bis Mai ist es sehr heiß und trocken. Von Oktober bis Februar herrscht trockenes, kühleres Wetter. Während der Monsunzeit von Mai bis Oktober ist es feucht-heiß. Die Durchschnittstemperaturen in Rangun betragen im Januar 25 °C, im April 30,5 °C.
Oktober bis Februar
Für alle Reisende, die aus einem akuten Gelbfiebergebiet kommen, ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben.
Im Westen des Landes sind zwei Kinder an Poliomyelitis Virustyp 1 erkrankt, wie das Gesundheitsministerium offiziell bekannt gibt. Die Kinder stammen aus einer Stadt im Rakhaing-Staat, nahe der Grenze zu Bangladesch. Dort soll kommende Woche mit einer Impfkampagne begonnen werden. Ein Import aus Indien über Bangladesch wird vermutet.
Nach mehreren poliofreien Jahren wird aktuell ein Fall von paralytischer Polio aus der Mandalay-Division bestätigt. In den vergangenen drei Jahren gab es keine nationalen Impftage mehr. Nun aber ist die Wiederaufnahme von großen Impfaktionen vorgesehen.
Für alle Reisenden:
Tetanus
Diphtherie
Poliomyelitis
Hepatitis A
Tollwut
Für Reisende, die besonderen Risiken ausgesetzt sind:
Hepatitis B bei engen sozialen Kontakten und Langzeitaufenthalten
Typhus bei mangelhaften hygienischen Verhältnissen
Tollwut für Trekkingreisen und bei Langzeitaufenthalten in ländlichen Gebieten
Masern für alle Kinder
Japanische Enzephalitis (Mai - Oktober in ländlichen Gebieten) Impfempfehlung nach WHO: bei Übernacht-Aufenthalten von mindestens 2 Wochen, speziell in ländlichen Regionen)
Ein erhöhtes Infektionsrisiko ohne Impfmöglichkeit besteht u.a. für:
Darminfektionen, Denguefieber
Myanmar ist ein Malarialand.
Für Reisende besteht ein hohes regionales Infektionsrisiko.
Mittleres bis geringes Risiko besonders in den ländlichen Gebieten unter 1000 m.
Als malariafrei gelten Yangon-City (Rangoon) und die zentrale Region nördlich bis Mandalay-City.
Anteil von Plasmodium falciparum, dem Erreger der gefährlichen Malaria tropica, >77%.
Bei Hotelurlauben wird die Mitnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) oder Artemer/Lumefantrin (Riamet®) als Notfallmedikament empfohlen.
Für Treckingreisende in den Risikogebieten wird die vorbeugende Einnahme von Atovaquon/Proguanil (Malarone®) empfohlen. Alternativ kommt Doxycyclin in Frage. Es wird von der WHO als Alternative empfohlen und weltweit seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Doxycyclin ist in Deutschland als Malariaprophylaxe nicht zugelassen.
Eine Expositionsprophylaxe (z.B. Moskitonetz und Hautschutz) sollte in gefährdeten Gebieten immer durchgeführt werden (Bezugsquelle: www.tropenshop.de)
Botschaft
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
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Tel.: 0095 1 - 54 89 51, 54 89 52, 54 89 53
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